- die seiten des mx5-rf - THX1138 -

Die Mazda MX5-RF-Story

Warum MX5-RF

Nachdem sich das Ende des Toyotas iQs durch die sich hin ziehenden Reparaturversuche immer mehr abzeichnete, begannen schon einige Zeit vor seinem unrühmlichen Ende die Überlegungen zu einem möglichen Nachfolger. Schon vor dem Kauf des iQ war der damalige Mazda MX5, zur damaligen Zeit noch das NC-Modell, im Blick, konnte mich aber optisch letztendlich nicht überzeugen.

Der jetzige ND dagegen traf meinen Nerv zu 100%, und so war die Probefahrt eher eine Formsache. Apropos Formsache, beim Händler lachte mich dann neben dem "echten" Roadster auch das RF-Modell an, das von der Form her noch einmal erheblich schöner, irgendwie stimmiger war.
Vor allem, da ich den Wagen ja ganzjährig fahren werde, hatte schon der Gedanke an ein richtiges Dach einiges für sich.

Die Probefahrt in zuerst dem Roadster, dann im RF machte die Entscheidung dann leicht, der Lautstärkeunterschied in geschlossenem Zustand ist doch sehr, sehr deutlich, und das kombiniert mit der genialen Formensprache ließen keine andere Wahl, als einen Mazda MX5 RF 2.0 Sportsline zu bestellen.

Ausstattung

  • Mazda MX5 - RF
  • Sportsline
  • Sportpacket
  • Alufelgen
  • Apple CarPlay
  • Alu-Einstiegsleisten
  • Veloursfußmatten
 

Übersicht

MX5-RF-Story

MX5-RF-Story - Teil 2


Der Neue gleich eine Niete?

Der Monaten des Wartens, fast ein halbes Jahr ging vorbei, kam er dann endlich an, "Der Neue"!
Der Mazda wurde in der Ausführung Sportsline mit 184PS, mit zusätzlichem Sportpaket (Stoßdämpfer von Billstein und Recaro Sportsitzen), sowie verchromten Einstiegsleisten, schönen, dicken Veloursfußmatten, LED-Innenbeleuchtung, sowie last but not least dem brandneuen Apple CarPlay Modul für das Mazda Entertainment- und Navigationssystem geliefert.

Die Abholung bei -2° C und Nieselregen, geschah also unter perfekten Bedingungen für einen solchen Sportwagen, begleitet von landkreisweiten Glatteiswarnungen, aber trotzdem kamen wir heile zu Hause an. Die erste kurze Ausfahrt fand dann aber erst am nächsten Tag statt, bei gut 8°C (plus!) und natürlich OFFEN!

Warum nun also "Niete"? Seltsamerweise konnte oder wollte das Autohaus Bögl, in dem ich gekauft habe, leider meinem Wunsch nach Befestigung der Kennzeichen durch Annieten nicht entsprechen, und so erhielt ich die Kennzeichen leider nur lose mit auf den Weg. Das Warum kann ich nicht nachvollziehen, aber es sei, wie es ist. Jedenfalls führte so mein erster Weg direkt zu ATU ein paar Häuser weiter die Straße herunter, die mir gegen einen kleinen Obolus beide Schilder perfekt und ohne Werberahmen angebracht haben.

Am zweiten Tag fand sich dann auch Gelegenheit dem "Kleinen" ein spezielles "Typenschild" zu verpassen, das meine Kinoleidenschaft zumindest für Filminteressierte leicht erkennbar machen dürfte. Das Nummernschild deutet für Eingeweihte schon darauf hin "NM II38", was auf dem Schild wie eine 1138 aussieht. Dazu das neue "Typenschild", dass das hässliche SKYACTIVE Schild hinten rechts ersetzt. "THX" aus Chrombuchstaben, selbstklebend für 2€ pro Buchstaben von Ebay. Das Originalschild hat vor der Auslieferung der Händler schon entfernt, die davon zurückbleibenden drei kleinen Löcher decken die 3 Buchstaben sehr gut ab.

Handschuhfachteiler

Der leider stark eingeschränkte Platz im Innenraum führt dazu, dass man genau planen muss. So gibt es leider ab Serie nur zwei wirkliche "Ablagen". Das Minifach an der Mittelarmlehne fasst gerade so ein Brillenetui (wenn es nicht zu groß ist), und das Handschuhfach an der Rückwand zwischen den Sitzen ist zwar relativ groß, aber da dort bei Nichtbenutzung schon die beiden Getränkehalter unterkommen, ist es darin nicht nur eh schon eng, sondern auch immer irgendwie unaufgeräumt. Mazda selbst bietet eine Art Netz als Trenner an, das aber unverhältnismäßig teuer ist. Im mx5-nd-forum fand ich eine Userin, die netter Weise gegen Unkosten einen dünnen Kunststofftrenner abgibt. diesen habe ich lediglich mit DX Fix Velour beklebt, da mir das besser gefiel als der schwarze Stoff darum.

 

Eingefahren - die ersten 1138km

Natürlich muss so ein schickes Auto auch eingefahren werden, und so boten sich der aktuelle Urlaub an, die ersten 1138km (wie passend ;-) ) in zwei Wochen, trotz nicht immer perfektem Wetter, zu erleben. Es war alles dabei, Regen am Abholtag ebenso, wie Schnee kurz darauf. Überwiegend ist es aber zZt hier nur kalt (0 bis -2°C), was überraschender Weise keinen Grund darstellt, das Dach geschlossen zu lassen, auch auf längeren Strecken! Frei nach Yoda: "Kalt es ist... nur in Deiner Vorstellung jaahaa!"

So oder so, egal bei welchem Wetter, es hat jeder der ersten 1138km Spaß gemacht! - So darf es weiter gehen ;-)

Der erste Einkauf wurde ebenfalls erfolgreich gemeistert, was aber, wenn man sonst mit einem Kombi fährt, schon etwas umdenken fordert, und auch die wohl wichtigste Einstellung im Auto wurde gefunden und justiert...selbst unsere Katze ist schon stolz auf den Kleinen.

Auf Spur gebracht

Als nächstes stand die Korrektur der werkseitigen Fahrwerkseinstellungen auf dem Programm.
Erste Fahrerfahrungen danach zeigen eine massive Stabilisierung bei Autobahnfahrten oberhalb 150/160km/h. Was sich vorher extrem schwammig und wackelig anfühlte, lief danach bis hoch zu 220km/h stabil wie auf einer Schiene! Auch Erste Landstraßenfahrten zeigten erheblich genaueres Kurvenfahrverhalten. (mehr...)

 

Handy gesichert

Heute kam ich endlich dazu, den Halter für das Handy vernünftig zu gestalten. mehr Details hier.

 

 

 

 

Auto gesichert

Bekanntlich hat der MX5 ja ein KeylessGo System. Ebenso bekanntlich kann man dieses schon seit Jahren relativ leicht überlisten, in dem Autodiebe mit entsprechender Hardware die Signale des Schlüssels draußen vor dem Haus abgreifen und ein zweiter Dieb mit einem Gegengerät am Auto das Vorhandensein des Schlüssels direkt am Auto simuliert.

Natürlich hatte schon der vorherige Toyota iQ ein solches System, aber ich war hier der Meinung, dass ein Kleinstwagen wohl eher nicht im Fokus potentiellen Diebstahls liegen wird.

Beim MX5 sehe ich das jetzt etwas anders, nicht nur auf Grund des doch erheblich höheren Werts des Fahrzeugs.

So wollte ich also einen Weg finden, den Schlüssel zumindest zu Hause sicher zu lagern, ohne, dass es zu umständlich wird.

Mit meinem physikalischen Wissen dachte ich mir also es handelt sich um Funk, und angeblich soll einfach  Alufolie, die man mehrfach um den Schlüssel wickelt helfen, also sollte eine Blechdose das auch tun.

Ich probierte also zuerst ein Metallbrillenetui aus, mit überraschendem Ergebnis... es störte den Schlüssel nicht im Geringsten!
Also ein anderes Etui, dieses mal aus ALU. Leider mit dem gleichen Effekt... das Auto ging normal auf, als wäre nichts.

Hier habe ich den Versuch mit Alufolie gemacht, das blockierte das Signal zuverlässig!
(nur ist es doch etwas umständlich, das jeden Tag zu machen.

Also weiter probiert.

Verschiedene metallene Geldkassetten, eine Metallbonbondose, sogar ein massiver Edelstahlkochtopf mussten herhalten... nichts half. Sogar der Versuch, die Bonbondose mit Alu auszulegen, half nicht.

Letztendlich habe ich dann doch bei Amazon eine günstiges Schlüsseltaschenset erstanden, dass tatsächlich zu funktionieren scheint. Jedenfalls blockt es das Signal genug ab, dass sich das Fahrzeug nicht mehr öffnen lässt.

Man wird sehen, ob die Taschen dauerhaft helfen, die eingesetzten Folien darin machen nicht den Eindruck, für die Ewigkeit gemacht zu sein.

 

Einschlagendes Erlebnis

Nichts ahnend fuhr ich kurz vor der 3000km Marke auf die Autobahn, um sofort nach der Auffahrt mit einem Metallteil konfrontiert zu werden. Im Augenwinkel könnte es sowas wie ein Hitzeschutzblech gewesen sein, nicht groß, aber trotzdem zu groß!

Ein kurzes aber nichts desto trotz heftiges Rumpeln kündigte schon nichts Gutes an, am nächsten Morgen in der Werkstatt bestätigte sich das dann leider.

Das Teil traf den MX vorne im mittleren Bereich der Stoßstange und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Fazit, ein neues Teil muss her, Spachteln ist in dem Bereich lt. Werkstatt nicht sinnvoll.

Zum Glück stellte sich ein Zusammenhang mit einem vorherigen Unfall und einem liegengebliebenen Metallteil heraus, so blieb das ganze zumindest kostenneutral.

 

Dicke Rohre

Rein optischer Natur war das "Tuning" des Auspuffs. Steckbare Blenden, eigentlich für VW, passen mit etwas "Druck" perfekt über die Endrohre des Serienauspuffs von Mazda. Klang bleibt also unverändert, aber das Ganze sieht so deutlich erwachsener aus.

 

Neue Schuhe

Mit dem Sommer stellte sich der Bedarf an neuen Schuhen, aka. Felgen, ein.
Die Wahl fiel auf OZ Ultraleggera in 18" (7x18 ET42), die mit Teilegutachten ohne Probleme eintragungsfähig sind. Als Reifen kamen Conti SportContact 5 in 215/35R18 zum Zuge.

 

Schicke Blinker

Schon von Anfang an fielen die doch sehr hellen Seitenblinker von Mazda ins Auge. Insbesondere mit den Sommerfelgen zusammen, stechen diese deutlich heraus.
Seltsamerweise hat ja auch Mazda abgedunkelte Varianten im Angebot, meine Wahl fiel aber auf ein Modell von Zymexx mit e-Kennzeichnung.

Die Passform ist perfekt, aber erheblich günstiger als von Mazda. Die Optik ist so mMn sehr viel stimmiger.

Drittes Auge

Immer mehr hört man ja davon, dass eine Dash Cam einem das Leben im Fall eines unverschuldeten Unfalls leichter machen kann, und inzwischen ist zumindest in Deutschland der Einsatz ja nicht mehr verboten.
Im MX5 ist das nicht ganz einfach, da die Frontscheibe ja nicht besonders groß ist, und ich nicht das Sichtfeld blockieren wollte.

Die Wahl fiel auf ein Modell aus China, die "70mai Smart Dash Cam".

Sie ist sehr klein und kann für den Fahrer unsichtbar hinter dem Rückspiegel an der Scheibe montiert werden. Dazu, die Kamera ist rund, habe ich einfach zwei Halter für Elektroleerrohre etwas flacher gesägt und schwarz lackiert. Der Durchmesser passt exakt und die Montage ist fast unsichtbar.

Man muss allerdings aufpassen, aus Versehen keine Sensoren zu verdecken.

Die Bildqualität ist trotz angeblicher 1080p nicht wirklich die Beste, sollte aber im Fall des Falles ausreichen. Für mehr bräuchte man sicher eine größere Optik und damit auch Kamera. Für einen gelegentlichen Mitschnitt einer schönen Strecke reicht es auf jeden Fall.

Angeschlossen ist die Kamera per USB-Kabel im Beifahrerfußraum an der dort vorhandenen 12V Steckdose mit einem USB-Adapter.
Zum Einbau des Kabels lässt sich einfach der innere Rahmen der Scheibe demontieren und das Kabel dann unsichtbar verlegen.

Kurz nach dem Einbau hätte es fast Gelegenheit gegeben, die Funktion gleich vor Gericht unter Beweis zu stellen...

Zum Glück funktionieren ABS/ESP des MX5 auch bei über 200km/h sehr gut und das Ganze ging noch einmal knapp gut aus.

 

Neuer Sessel

Bei Kilometerstand ca. 15.000km machte der Fahrersitz beim Anlehnen mit deutlichen Knackgeräuschen auf sich aufmerksam.

Tausch auf Garantie, neue Rückenlehne. Ursache aber nicht bekannt.

 

Auf Nummer Sicher

Natürlich musste auch mit dem MX5 ein Sicherheitstraining her, wie üblich beim ADAC in Augsburg, das Perfektionstraining.

Sehr empfehlenswert, um das Verhalten das Fahrzeugs in ungefährlicher Umgebung zu erfahren.
Etwas unerwartet war tatsächlich, dass der MX5 relativ schnell an die Grenzen dessen kommt, innerhalb deren man ihn auf der Dynamikplatte wieder einfangen kann.

Hier wird die Hinterachse mit einem Impuls versetzt und das Fahrzeugs ins Schleudern gebracht. Schnelles Gegenlenken fängt theoretisch das Fahrzeug wieder ein.

Mit den vorherigen, Toyota iQ (erste Baureihe) und vor allem dem Smart war das ein fast unmögliches Unterfangen. Auf Grund der sehr kurzen Achsabstände war hier ein Abfangen kaum möglich.
Mit dem MX5 geht es, aber schon minimal mehr Impuls macht es unmöglich.





Unumgänglich nach dem Training wie immer eine Fahrzeugwäsche!

Es gab zwar einen Gutschein für eine nahegelegene Waschanlage, aber erst eine Handwäsche mit leicht essighaltigem Wasser ließ die Kalkflecken wieder vollständig verschwinden.
Nächstes Jahr geht es zum Intensivtraining!

Neues Logo

Nach einigen wenigen Fahrzeugwäschen (Handwäsche!), insbesondere nach dem Sicherheitstraining, stellte sich allerdings heraus, dass die günstigen Chrombuchstaben von eBay leider nicht wirklich halten, was sie versprechen. Der Chrom löste sich und das Ganze sah zunehmend hässlich aus, weshalb ich mich nach Alternativen umsah.

Letztendlich bin ich bei einer Firma, die Beschriftungen für Jachten und Büros herstellen, gelandet. Aus hochglanzpoliertem Edelstahl, rostfrei natürlich. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt, ich habe also die MX5-Schrift genommen, passt so auch besser als die Amazon-Buchstaben.

Montiert mit einem Scotch-M3-Klebeband, das auch zur Befestigung von Spoilern benutzt wird. Leider gibt es das nur relativ dünn und so war es unumgänglich, das Band in mehreren Lagen übereinander zu verkleben, um den gebogenen Untergrund zu überbrücken.

Bis jetzt (ein Sommer und ein [milder] Winter) hält des hervorragend!

 

Lederqualität

Ende 2019, nach ziemlich genau einem Jahr, begann das Lenkrad sich aufzulösen. Nicht kritisch, aber doch sehr unschön, nach so kurzer Zeit.

Ein Umtausch auf Garantie wurde durchgeführt

 

 

Seltsamer Service

Einige Monate und viele schöne Kilometer weiter, ging es unvermeidlich zur ersten Inspektion. Die Wahl fiel auf Mazda Schwemmer in Leinburg-Weissenbrunn, die auch schon die Montage der neuen Felgen und die Lackierung des Frontschadens (s.o.) durchgeführt haben.

Nachdem inzwischen 15000km auf der Uhr standen, überwiegend mit den Sommerreifen gefahren, maß ich vorher die Profiltiefe am Morgen vor der Abgabe, um die Meinung des Autohauses zum Umsetzen der Reifen (vorne nach hinten) zu erfahren. (5,5mm vorne und 4,5mm hinten).

Umsetzen sei da nicht nötig, was ich auch schon so erwartet hatte.

Was mich aber nach Abholung des Fahrzeugs dann doch überraschte, war, dass im Servicebericht angeblich alle Reifen 7mm Profil hätten.

Um so mehr erstaunlich, da mein Reifen lt. Spezifikation nur 6,5mm Profil im Neuzustand hat...

Meine Beschwerde traf erst einmal auf Unverständnis und man bat mich sodann noch einmal im Autohaus vorbei zukommen.

Zu meiner großen Überraschung erwartete mich dann allerdings statt einer Entschuldigung nur der Meister um mir tatsächlich erklären zu wollen, wie ein Profiltiefemesser funktioniert... ohne Worte...

Dumm nur, dass jetzt der Meister, wie auch ich mit meinem eigenen Profiltiefemesser +-0,5mm das gleiche Ergebnis feststellten, es war also eindeutig, dass hier ein Fantasiewert eingetragen wurde. Ob nun der komplette Kundendienst mit dieser Sorgfalt durchgeführt wurde oder gewissenhafter, lässt sich für mich leider nicht nachprüfen.

 

Erneuter Einschlag

Der Sommer ging, der Winter kam nicht, oder zumindest nicht richtig, und bis Februar 2020 passierte nicht wirklich etwas berichtenswertes, bis es auf einer nächtlichen, schnellen Autobahnpassage einen lauten Knall gab.
Es war klar, ein Stein, nicht der Erste, muss es wohl gewesen sein.

Am nächsten Morgen dann die Bestätigung: Es hat die Frontscheibe erwischt. Fast 3cm Durchmesser und somit nicht nur zu groß, sondern auch zu nah am Rand für eine Reparatur. Es musste also eine neue Scheibe her.

Was mich aber am Tag nach der Reparatur, dann bei gutem Licht erblickte, ließ die Freude über die neue Scheibe schnell verblassen.

Entgegen der vorherigen Absprache wurde das Kabel der Dash Cam leider nicht wieder ordentlich verlegt, sondern kommt jetzt "irgendwo" aus der Verkleidung, statt ordentlich geführt. Die Scheibenrahmenverkleidung auf der Fahrerseite war mit fettigen Flecken übersät und die Verkleidung auf der Beifahrerseite war nicht einmal richtig montiert!

So schlug nun auch leider die "zweite Chance" für das Autohaus fehl, ich werde mich also nach einem anderen umsehen müssen.
Zumindest hat man sich dieses Mal, nach der Korrektur, entschuldigt.

Mir bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens die Scheibe korrekt montiert ist und diese nicht plötzlich davon fliegt.

 

Dicke Lippe

Zeitgleich mit dem Scheibentausch ließ ich auch die Frontlippe von Mazda montieren.

Diese hatte ich beim "Treffen im Süden" in Oberammergau im Herbst schon sehen können und es war klar: Die muss sein!

Wie auch bzgl. der Scheibe bleibt mir nur die Hoffnung, dass alles richtig montiert ist, aussehen tut es jedenfalls korrekt, soweit ich das beurteilen kann.

 

Werkstattdrama

JA, richtig gelesen: Das Drama mit dem Werkstattbesuch vom Scheibentausch oben geht noch weiter!

Da man auch trotz Corona hin und wieder mal "raus" muss, war ich auf dem Weg zum Einkaufen, selbstverständlich ausreichend geschützt, als ich feststellen musste, dass die Scheibenwaschanlage - mal wieder -  leer zu sein schien.

Später dann versuchte ich die Anlage nachzufüllen, musste aber feststellen, dass diese fast voll war...

Ich vermutete etwas in der Richtung eines Marderbisses in einem Schlauch, oder ähnliches, musste aber feststellen, dass die Dinge wesentlich einfacher waren.

Nach einigen Sekunden, in denen mein Blick dem Verlauf des Schlauchs folgte, war des Rätsels Lösung schnell gefunden: Der "meisterhafte" Mitarbeiter von Autohaus Schwemmer war nicht nur nicht in der Lage die Innenverkleidungen korrekt zu montieren, sich die Hände zu waschen, oder zumindest danach den Innenraum, oder Kabel richtig zu verlegen. Weit gefehlt, er hat auch offensichtlich keine Ahnung, wie man die Verkleidung zwischen Motorraum und Frontscheibe wieder korrekt montiert!

Auf der Beifahrerseite war der Schlauch nicht nur nicht wieder verbunden worden, er war auch außerdem mit Gewalt eingeklemmt. Reine Glücksache, dass der Schlauch nicht kaputt oder das Kupplungsteil verloren ging.

Mit etwas Aufwand ließ sich das Schlauchende befreien und seinem angedachten Ziel zukommen lassen, schon ging wieder alles wie es sollte.

Der MX5 ist nicht mein erster Mazda, schon drei weitere standen, mit 10 Jahren Pause, vor dem MX in meinen Garagen. Da mir solche Qualität der Werkstätten damals nie unterkam, und ich dergleichen auch nur in Grenzen akzeptieren kann, habe ich den Vorgang jetzt mal an Mazda Deutschland gegeben und um Stellungnahme zur Werkstattqualität gebeten.

Ich werde weiter berichten.

Stellungnahme Mazda:

Hmmm, wie sag ich's... kurz gefasst: Unsere Händler sind selbständige Unternehmen, bitte klären Sie das mit dem Händler, aber vielen Dank für die Info...
Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, aber DAS zumindest nicht...Scheint denen recht egal zu sein, was die Händler in ihrem Namen treiben.

 

Mehr Spoiler

Nachdem mir der Frontspoiler immer mehr gefiel, habe ich kurzerhand auch die Seitenschweller und die Heckschürze montieren lassen. Natürlich aber jetzt bei einem anderen Händler. Der Weg sollte wiederum kein leichter sein. Der erste Versuch bei Mazda Bögl Neumarkt, zeigte einen Preis für die Seitenscheller von 575€ auf deren Homepage. Seltsamer Weise bekam ich auf eine Angebotsanfrage hin, einen preis von fast 1000€ genannt!

Ein Anruf sollte die Sache klären und brachte auch erhellendes ...Gelächter auf meiner Seite...!
Der Preis sei korrekt mit fast 1000€, denn da müsse ja gebohrt werden und dann an diesen Stellen neu konserviert werden...der Meister sei schließlich vom Fach!
Man lies sich auch nicht davon überzeugen, dass der Kunststoff(!!!) in den gebohrt wird sicher nicht rosten wird....

Naja, der nächste Händler ist zwar ein bisschen weg, aber 20 Minuten ist schon noch OK. Also Auf zu Mazda Zückner in Roth!

Angerufen, preis aus dem Internet mündlich bestätigt, und einige Minuten später ein schriftliches Angebot über genau diesen Preis!

Die Montage verlief problemlos und schnell, ich konnte gleich auf das Auto warten. Dank WLAN im Wartebereich konnte ich während dessen sogar arbeiten.

Kurze Zeit später habe ich dann ebenfalls dort noch die Heckschürze montieren lassen, damit sich eine komplette Linie rund herum ergibt, ebenfalls ohne Probleme.

 

Lederqualität ... Fortsetzung

Nach dem erfolgten Tausch des Lenkrads macht sich einige Monate später der Schaltknauf daran, ihm zu folgen.

Auch hier wieder nichts Kritisches, aber doch sehr unschön... Ich hatte schon günstigere Fahrzeuge, die selbst nach einer vielfach höheren Laufleisung nicht einmal im Ansatz so aussahen...

Wiederum gab es einen Garantieaustausch!

 

Es knackt im Gebälk

Schon Anfang des Jahres machten sich vereinzelt bei stärkeren Lastwechseln deutliche, mechanische Knackgeräusche bemerkbar. Diese verschärften sich im Laufe des ersten Halbjahres so weit, dass sie am Ende auch klar und einfach reproduzierbar waren. Jetzt konnte man das auch schon spüren.

Eine Probefahrt mit dem Meister von Zückner lies diesen mit leicht geschockt klingendem Statement "Das ist jedenfalls nicht Serie" wieder aussteigen.

Es folge ein Blick unter den MX5 und schnell war klar, eine der Verschraubungen für die Fahrwerkseinstellung war wohl bei der Einstellung nicht ganz fest gezogen worden.

Provisorisch festgezogen wurde ein Termin zur Einstellung des Fahrwerks gemacht, was natürlich wieder nötig war.

Seit dem ist wieder Ruhe und der MX fährt wie an der Schnur.

 

Werkstattdrama nächster Teil...

Wer gedacht hat, dass das Drama um die Firma Mazda Schwemmer beendet ist, liegt leider falsch!
Nicht, dass ich noch einmal hin gefahren wäre, aber, Covid-19 bedingt recht viel später, begann die äußere Scheibenrahmenverkleidung auf der Beifahrerseite plötzlich auf der Autobahn zu vibrieren und flog fast weg.

Die folgende Untersuchung bei Mazda Zückner ergab ein klares Bild, bei der Montage der Windschutzscheibe wurden die Befestigungspunkte des Rahmens beschädigt. Um so ärgerlicher, als ich Schwemmer bei Abgabe des Fahrzeugs darauf hin gewiesen habe, dass es hier eine Arbeitsanweisung von Mazda gibt, die explizit darauf hinweist und ggfls. den Austausch der Teile anordnet.

Noch erschreckender, der Schaden wurde anscheinend sogar bemerkt und versucht durch KLEBEN an dieser Stelle zu "beheben"!

Man kann sich ja ausmalen, was passiert wäre, hätte sich das Teil auf der Autobahn gelöst und z.B. einen Motorradfahrer getroffen....

 

Lackprobleme Beifahrertür

Die Serie mit Qualitätsproblemen reißt leider nicht ab. Bei einer Komplettreinigung mit Handpolitur im Sommer bemerkte ich eine kleine Lackblase auf der Beifahrertür.

Die ca. 3mm durchmessende Blase begann bereits am Rand aufzureißen.

Begutachtung zuerst vom Service bei Zückner sowie später von deren Lackierer und dann Klärung mit Mazda brachte eine Lackausbesserung auf Garantie.

Auf Grund der 3-Schichtlackierung und möglicher Farbunterschiede, machte dies leider die Lackierung der kompletten Beifahrerseite, also Kotflügel vorne und hinten, und natürlich der Tür nötig.

 

Es knackt schon wieder

Leider hat sich trotz des ausgetauschten Fahrersitzes nach einigen 1000 Kilometern schon wieder das identische Knackgeräusch eingestellt... muss wohl ein Serienprobelm sein, wie ich auch inzwischen im MX5-RF-Forum gelesen habe.

Dieses Mal wurde die Lehne nicht getauscht, sie wurde beim Sattler demontiert und (leider liegt kein Foto vor), im Innern irgendwie repariert.

So oder so, danach war bei diesem Auto bis zum Schluss ein Ende mit dem Geknacke.

 

Kontaktsport

Das nächste "Event" lies nicht lange auf sich warten. Nach einer entspannten Ausfahrt im September, kurz vor dem Ziel, fuhr ich entspannt auf einer 30er Straße um eine lange Kurve. Unerwartet tauchte plötzlich ein Radfahrer auf meiner Straßenseite auf....aber nicht einfach so...er hörte vermutlich Musik, zumindest trug er Kopfhörer und nahm seine Umgebung nicht im geringsten wahr. Warum wurde dann auch beim Betrachten des Dashcamvideos klar. er fuhr FREIHÄNDIG, mit beiden Händen am Handy, in das er vertieft blickte.

Natürlich habe ich sofort eine Vollbremsung eingelegt und parallel gehupt (Video hat leider keinen Ton aufgezeichnet).  Erst durch mein Hupen hat dieser Held der Straßen mich überhaupt bemerkt und noch vergeblich versucht zu bremsen. Ich selbst stand zu diesem Zeitpunkt bereits seit gut 2 Sekunden still...

Der spektakuläre Salto über die Motorhaube hat zum Glück schlimmeres verhindert, so kam es wenigstens nicht zu Verletzungen.
Nichtsdestotrotz hat er mit seiner Faust beim Aufprall auf der Motorhaube eine Beule verursacht, die nicht auszubeulen war, da sie genau auf der Designfalte auf dem Blech lag. Spachteln ist hier im Steinschlagbereich natürlich auch keine Option, und so musste eine neue Haube inkl. Lackierung her. Kostenpunkt auf Grund der teuren Mehrschichtlackierung gut über 2000€!

Aus unerklärlichen Gründen gab es sonst keine Kratzer oder sonstiges, abgesehen von einer leichten Gummispur seines Vorderreifens an der Stoßstange, die sich aber einfach abwischen lies.

Bleibt zu hoffen, dass es ihm eine Lehre sein wird, künftig kein Handy mehr im Straßenverkehr zu benutzen! 

 

Reset to Zero

Kaum 3 Wochen nachdem die Motorhaube gerichtet wurde, trat dann leider ein ärgerlicher und vor allem völlig überflüssiger Fahrfehler ein, der im Straßengraben endete...

Das Ende vom Lied: Totalschaden, Reparaturkosten liegen leider weit höher als der Restwert.
Dank guter Versicherung (ADAC) und ein bisschen Glück im Unglück, denn die Vollkasko zahlt bis 24 Monate den Neuwert und der vormals schöne MX5RF THX wurde nur 23 Monate alt.

Nachabzug des Verkaufserlöses bzw der Erstattungen der Versicherung, bleiben nach 45701km bei Durchschnittlich 7,39L/100km Verbrauch, reine Betriebskosten von 8520,50€. Also rein rechnerisch 19ct pro Kilometer.

So kam denn, das auf den Tag genau 2 Jahre nach dem Start dieser Geschichte, der Nachfolger auf den Plan. Glücklicher Weise gab es bei einem Händler in Deutschland noch ein Lagerfahrzeug in der Konfiguration, die ich haben wollte. Diesen besorgte mir Mazda Zückner und so bin ich nach rund 5 Wochen Pause mit einem neuen MX5RF (wieder THX) ausgestattet.

An Zubehör und Bereifung wird wieder das gleiche wie zuvor montiert, so bleiben nur die Unterschiede, die Mazda in den letzten 2 Jahren in die Serie einfließen lies.

 

Härter, Tiefer!

Im Zusammenhang mit dem Wechsel auf die schon bekannten Sommerreifen auf OZ Felgen und deren Eintragung, wurden beim neuen RF noch die Tieferlegungsfedern von Mazda verbaut. Kommen die Federn eigentlich mit ABE, so müssen sie doch im Zusammenhang mit den Felgen eingetragen werden.
Bei der Eintragung dann eine kleine Überraschung, Mazda hat die Typ-Bezeichnung minimal geändert, so dass das Gutachten der Felgen, dass beim ersten MX5 noch funktioniert hat, nicht mehr verwendbar war. Zum Glück gibt es aber ein aktualisiertes Gutachten, das auch die neue Typbezeichnung mit einschließt.

Da mit dem Einbau der anderen Federn auch eine Fahrwerkseinstellung zwingend war, habe ich auch die Gelegenheit genutzt, die vom ersten MX5 bekannten Werte einstellen zu lassen.
Interessanter Weise zeigte sich schnell, dass der Wagen zum einen deutlich nach links zog, zum anderen auch fühlbar höhere Lenkkräfte erforderte, als erwartet.
Darauf hin ein paar Tage später zurück zu Mazda Zückner und Einstellungen prüfen lassen.

Bei Abholung wurde mir eröffnet es wäre alles in Ordnung, man könne nichts feststellen und nochmaliges Vermessen habe keine nennenswerten Unterschiede ergeben. Das zum Beweis vorgezeigte Vermessungsprotokoll zeigte jedoch sehr unterschiedliche Werte zu denen, die man mir als Protokollausdruck mit gegeben hatte. (siehe Foto rechts). 
Die deutliche Spurdifferenz hinten und natürlich der extrem falsche Nachlauf waren offensichtlich.
Irgendwie hat der Vermesscomputer in der Werkstatt andere Werte gespeichert, als die, die ich als Ausdruck bekam, und die auch meinen Vorgaben entsprachen.
Warum das nun so war, kann ich nur vermuten, ich gehe davon aus, dass wohl der Ausdruck erstellt wurde und dann noch irgendetwas am Auto verändert wurde, solange es noch auf dem Vermessstand war.

So oder so, die Lage war eindeutig und der MX5 wurde neu vermessen und richtig (hoffentlich) eingestellt. Zumindest das Protokoll weist die richtigen Werte aus, die Lenkung ist wieder leichter und auch der Geradeauslauf scheint zu passen.
Leider musste das Auto dafür ein weiteres, langes Wochenende in der Werkstatt stehen...

 

Lackieren will gelernt sein

Im Zusammenhang mit der Tieferlegung habe ich auch die mit Fahrzeugkauf georderte Bremssattellackierung erneuern lassen. Reklamiert habe ich diese bereits vor einiger Zeit, da nach nur rund 4000 km die lackierten Bremssättel massiv korrodiert waren, siehe Foto.
Die vermeidlich "gute und dauerhafte Qualität" für die berechneten knapp 400 € konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen, vor allem nicht im Vergleich zur nur 45 € teuren Lackierung der vorherigen Werkstatt (die "billige" Lackierung hielt übrigens bis zum Unfall bei über 45.000 km)!
Beides zzgl. Preis für den Sprühlack von Foliatec, beide Male der identische Lack.

Statement der Werkstatt: "Das war ein Problem mit dem Lack, da hatten wir noch einen anderen Kunden neulich."

Ich lasse das mal so stehen, auch wenn ich das schon damals für eher unwahrscheinlich hielt.

Jedenfalls wurde neu lackiert und jetzt sieht es wieder OK aus. Ich bin allerdings gespannt, wie das nach dem nächsten Winter aussieht.

 

Defekte Bremsen?

eines schönen Tages beschleunigte ich nichtsahnend aus einer Kreuzung heraus auf der Landstrasse, als plötzlich für einige Sekunden die rote Kontrollleuchte des Bremssystems aufleuchtete.

Darauf hin fuhr ich, zugegeben ohne Termin, zu Mazda Zückner, wissend, dass ich wohl etwas warten werden muss.
Nach fast einer Stunde Wartezeit wurde mir dann mitgeteilt, dass niemand auch nur 2 Minuten Zeit habe, um mit mir zu reden, obwohl ich klar meine Bedenken zu einem Fehler im Bremssystem erklärt hatte. Statt dessen solle ich einen Termin ausmachen und irgendwann später wieder kommen. - Bei Zueckner weiss man aber darum, dass ich nicht nebenan wohne, sondern ca. 20 Minuten zu fahren habe.

Meiner Meinung nach ein zumindest fragwürdiges verhalten bei einem Kunden mit Fehlermeldung im Bremssystem!

Ich fuhr darauf hin (sehr vorsichtig) zu Mazda Bögl in Neumarkt.

Nach unkomplizierter Annahme des Fahrzeugs wurde mir gesagt, dass das etwas dauern würde, klar, ich hatte ja keinen Termin.
Kaum hatte ich mich aber zum Warten gesetzt, kam auch schon ein Mitarbeiter und nahm den MX nach kurzer Erklärung des Problems mit in die Werkstatt.
Binnen 20 Minuten nach Ankunft wurde mir das Auto dann auch schon zurück gegeben mit Erklärung der vermuteten Ursache.

Nicht nur war der Bremsflüssigkeitsbehälter scheinbar einmal übergelaufen, was nach Meinung des Servicemitarbeiters vermutlich mei der Lackierung der Bremssättel passiert sein wird (nicht, dass außer Zueckner noch keine andere Werkstatt die Finger an meinem MX hatte, wurden ja, siehe oben, dort auch eben diese Arbeiten durchgeführt). Auch die Verschmutzungen haben höchstwahrscheinlich ihre Ursache hier, vermutlich sein durch unsachgemäße Handhabung irgendwie Verschmutzungen in den Ausgleichsbehälter gekommen. (Wie gesagt gab es nur eine Werkstatt, die zu diesem Zeitpunkt jemals Arbeiten an den Bremsen, bzw. am Fahrzeug generell gemacht haben!)

Man hat bei Bögl kurzerhand die Verschmutzungen beseitig, die Bremsflüssigkeit kontrolliert und aufgefüllt. (Zu wenig war, siehe Foto, außerdem im Behälter, wie auch außen Bremsflüssigkeit herunterlief.)
Das Ganze ging schnell und das ohne(!) Termin, und on top hat es mich nicht einmal etwas gekostet, obwohl ich dort bisher nicht einmal Kunde war!

 

Sicherheit geht vor

In der Zwischenzeit, leider mit dem falsch eingestellten Fahrwerk, war mal wieder ein ADAC-Sicherheitstraining an der Reihe!
Wieder in Augsburg, das Perfektionstraining, dieses Mal zusammen mit meiner Tocher in Ihrem Auto, einem Toyota iQ. (Das neuere Modell der letzten Baureihe, im Vergleich zu meinem aus der ersten Baureihe, schlug sich nebenbei ganz hervorragend, zur großen Überraschung auch des Trainers!)

Fun-Fact: Schnelle Kreisbahn lässt den Reifen leiden!

Das später schlechte Wetter hatte gute und schlechte Seiten, so konnte ich erfahren, dass der Ausweichtest (aka Elchtest) bei kühlen 10°C und sehr feuchter Straße nur noch bis etwas über 60km/h zu schaffen ist, nicht wie bei angenehm trockenen >25°C bis hin zu gut 80km/h.
Sehr interessant, hier mal die Unterschiede im Verhalten der Sommerreifen (Conti SportContact 5) zu erfahren.
Als zweiter Vorteil bleibt die Verschmutzung des Autos durch das massiv verkalkte Wasser der Beregnungsanlage aus, da kaum Beregnung nötig war und das bisschen sofort vom Regen abgewaschen wurde.

Nachteil 1 des Wetters: Am Nachmittag war klar, dass wir auf dem Handlingparkur sehr viel zurückhaltender fahren mussten, als letztes Jahr.

Nachteil 2 des Wetters: auf den nassen Pylonen bleiben Sand und feine Steine haften und wirken wie Schmirgelpapier! Die dadurch verursachten Kratzer an der Stoßstange ließen sich zwar fast vollständig wieder raus polieren, aber eben nur fast! Sehr ärgerlich, gerade bei dem sehr empfindlichen Mazda-Lack!

Wiedermal ein Tag mit viel Fahrspaß und guten Übungen gewesen, klare Empfehlung, auch wenn ich bei solchem Wetter nächstes Mal die Pylonen-Übungen wohl auslassen würde. 

 

Reifenwechsel mit Hindernissen (Teil 1)

Irgendwann sind auch die besten Sommerreifen mal runtergefahren, und so waren Ende Juni 2021 einmal wieder neue fällig.
Zur Abwechslung sollte es mal der im Vergleich zu den technisch schon etwas in die Jahre gekommenen, aber immer noch sehr guten, Conti SportContact5 einmal der aktuelle Michelin PilotSport 4S werden. Nach wie vor natürlich in 215/35R18 auf meinen Sommerfelgen Ultraleggera von OZ.

Ein Versuch die Gummis bei Mazda Zückner auf die Felgen montieren zu lassen wurde leider überraschend von Mazda abgelehnt. Man montiere angeblich keine Reifen, die nicht vor Ort gekauft worden. Mein Einwand, dass ich schon zuvor dort Reifen montieren lassen habe, die ich mitgebracht habe, wurde nicht kommentiert...naja ich bekomme mein Geld auch bei anderen Händlern los...

...und damit nahm das Unglück seinen Lauf!

Reifen wurden online bestellt, da bei ATU leider nicht lieferbar, und so begab es sich, dass ich mit meinen schönen, neuen Reifen beim ATU in Neumarkt eintraf, nichts ahnend, was nun folgen würde.

Zuerst noch den Mechaniker darauf hin gewiesen, mit den Radmuttern aufzupassen, damit der Lack der Felgen hier nicht beschädigt wird - es geht schließlich ziemlich eng zu im Schraubenbereich der OZ!

Soweit hat auch alles noch funktioniert, die Felgen verließen das Auto ohne Beschädigungen. Ich harrte also vor dem Werkstatttor der Dinge, die da kommen würden...und die kamen auch!

Denn nachdem irgendwann die zweite Felge neben dem Auto am Boden lag, dachte ich mir, dass die Radnabenabdeckung irgendwie nicht richtig auf der Felge eingeklickt ist. Also kurz ein paar Schritte in die Werkstatt und geschaut.

Was ich nun sehen musste, war allerdings leider kein simpler, nicht eingerasteter Deckel, sondern eine massiv verformte Alufelge, in der der Deckel schlicht nicht mehr halten konnte!

Der sofort herbeigerufene Mechaniker äußerte sich zunächst überrascht, auch nachdem identische Verformungen an allen drei schon bearbeiteten Rädern entdeckt wurden.
Mein Einwand, dass ich mit den Felgen auf Grund der Risse im Material auf keinen Fall mehr fahren könne, erwiderte der Fachmann lapidar, dass das ja "nur in der Mitte" sei, und hier ja "keine Belastungen" auf dem Material liegen würden.

Der Schichtleiter war zum Glück einsichtiger und stimmte mir ohne große Diskussion zu, dass die Felgen so nicht weiter nutzbar sind und natürlich durch ATU ersetzt werden würden.

Eine genauere Begutachtung ergab dann noch, dass der Monteur wohl offensichtlich schon beim ersten Rad bemerkt haben muss, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt!
Statt die Abdeckung wie üblich einfach einzuklippen, was auf Grund der nicht mehr gegebenen Passform natürlich nicht mehr ging, hat er den Deckel einfach mit Autokit in das jetzt ovale Loch geklebt, wohl nach dem Motto: Der Kunde wird's schon nicht merken!
Dieses Vorgehen hat die Fachkraft auch an der zweiten Felge angewendet, zur dritten kam es nicht mehr, da der Reifen noch nicht komplett montiert war.
Trotzdem war es auch um diese dritte Felge schon geschehen, wie wir an der noch eingespannten Felge entdecken mussten.


unverformte Seite

verformte Seite

Risse im Material

Was war passiert?

Die OZ Ultraleggera sind im Nabenbereich sehr filigran gearbeitet und dürfen laut Anleitung nicht mit Maschinen, die die Felge ausschließlich mit einem Zentrierdorn fixieren, bearbeitet werden, da hier -wer hätte es geahnt- schwere Beschädigungen der Felge drohen!

Neben der Tatsache, dass ATU diese Felge im Angebot hat, also mMn über diesen Umstand informiert hätte sein müssen, muss wohl leider nicht erwähnt werden, dass genau eine solche, leider absolut ungeeignete Maschine verwendet wurde. Mit dem Ergebnis dreier jetzt schrottreifer Felgen!

Trotz Versuchs durch mich wie auch ATU, die Felgen irgendwo in Europa aufzutreiben, blieb leider nur die Erkenntnis, dass sie komplett ausverkauft sind und bei OZ erst im Laufe des Septembers wieder produziert werden...So werden meine neuen Sommerreifen also erst zum Ende des Sommers den Weg auf den MX5 finden... darauf hoffend, dass nicht noch einmal etwas schief geht...

Da ich natürlich das Auto brauche, hat sich ATU bereit erklärt, für mich kostenlos(!), auf meinen Serienfelgen, die eigentlich mit Winterreifen bestückt sind, einen Satz neuer Conti PremiumContact6 in 205/45R17, zu montieren. Diese werden dann, sobald die Ersatzfelgen geliefert wurden, wieder mit meinen jetzt lose hier herum liegenden Winterreifen zurückgerüstet.
Wenigstens dieser Teil des Service scheint also zu funktionieren.... zumindest fast.

Meine schönen Winterfelgen wurden, wie ich erst später feststellte, mit ÖLKREIDE an schön sichtbarer Stelle beschriftet. WO ich diese Beschriftung fand, lässt mich ahnen, dass die Mitarbeiter bei ATU vermutlich schon die Anleitungen bekommen haben. Daran, dass alle auch die Bedeutung verschiedener Buchstaben verstehen, habe ich so meine Zweifel...


Beschriftung HL

wenigstens das "L"
wurde richtig erraten

 

Bleibt die Hoffnung, dass die teuren Michelin die Demontage und Re-Montage auf den neuen Felgen schadlos überstehen, und natürlich auch, dass man nicht den selben (oder andere) Fehler bei der Montage auf den neuen Felgen macht.

 

ZUECKNER - Service vom anderen Planeten!

Nicht nur A.T.U. hat offensichtlich Probleme mit der Qualität, dort stimmt aber allem Anschein nach zumindest der Umgang mit dem Kunden.
Nicht so im Autohaus ZÜCKNER in Roth bei Nürnberg, wie sich seit dem Kauf des neuen MX5RF leider immer mehr herausstellte.

Abgezeichnet hat sich das Drama schon als es um die Tieferlegung ging, und meine Rückfragen, wenn überhaupt, schon nur fast schon unwillig beantwortet wurden.

Generell wurden Emails oder Rückrufanfragen praktisch nie ohne erneute Rückfrage meinerseits beantwortet, keine Ahnung warum, dass das nicht zur Kundenzufriedenheit beiträgt, ist mMn vorhersehbar. Was so schwer daran ist auf eine Mail zu antworten, oder kurz zurück zurufen, erschließt sich mir nicht. Von einem "Serviceleiter" würde ich als Chef jedenfalls was anderes erwarten!

Dass dann auch noch die Arbeit der Werkstatt, sagen wir mal "verbesserungsfähig" bei der Vermessung war (siehe oben), war ein weiteres Anzeichen.

Dazu kam die mangelhafte Ausführung der (nicht eben günstigen) Lackierung der Bremssättel, die nach nur wenigen Monaten bereits massive Korrosionserscheinungen zeigten - trotz der Lackierung wohl bemerkt! Dies wurde zwar wie beschrieben anstandslos neu lackiert, ein unschöner zusätzlicher Werkstattaufenthalt war trotzdem nötig.

In diesem Zusammenhang wurden auch die vor Auslieferung durch die Fachkräfte bei Zückner montierten Alu-Einstiegsleisten zum ersten Mal erneuert, da diese leider so unpräzise verklebt wurden, dass sich eine ca. 5 mm abstehende Metallkante ergab, an der man leicht mit den Schuhen hängen blieb - auf Dauer nicht eben förderlich für Schuhe und Leisten.

Leider fiel mir nicht sofort auf, dass die neuen Leisten nun zwar "oben" richtig verklebt waren, jedoch den selben Montagefehler an der Innenseite des Holms hatten, was ich schmerzhaft bei der Reinigung des Innenraums einige Monate später feststellen durfte.

Zwischenzeitlich kam noch die mir völlig unverständliche Weigerung, angelieferte Reifen auf Felgen zu montieren, obwohl dies zuvor schon gemacht wurde.

Bei der folgenden Inspektion sollte dies dann zusammen mit dem auch am neuen MX5 wieder knackenden Sitz (siehe Es knackt im Gebälk und Es knackt schon wieder) erledigt werden.
Schon bei der Terminvergabe wusste die Serviceannahme leider gar nichts von dem bereits vor Wochen mit dem leider im Urlaub befindlichen Serviceleiter besprochenen Punkt bzgl. der Rückenlehne, weshalb dann auch natürlich nichts in dieser Richtung passiert ist.

Die Einstiegsleisten wurden reklamiert und mit dem Mechaniker vor Ort besprochen. Seine Aussage: "Kann sein, dass die beim demontieren verbiegen, dann müssen wir neue bestellen." - Ja klar, soweit noch alles "ok"... gerade so.

Bei Abholung des Fahrzeugs eröffnet man mir schon vor Schlüsselübergabe, dass man die Geschäftsbeziehung mit mir beenden möchte, da "ich hier nicht glücklich werde".

Nun ist mir ja schon vieles passiert mit Werkstätten, aber eigentlich immer eher in Bezug auf die Qualität der gleisten Arbeiten, dass hier jedenfalls ist bzgl. Kundenservice der mit großem Abstand absolute Tiefpunkt! Für mich auch wirklich schwer vorstellbar, dass mir jemals etwas noch Schlimmeres passieren kann... aber abwarten, man weiß ja nie.

Jedenfalls konnte die Dame an der Annahme auch nicht widersprechen, dass meine bisherigen Reklamationspunkte ALLE mehr als gerechtfertigt waren.
Nach Bezahlung ging ich also zum Wagen und prüfte die durchgeführten Arbeiten, soweit möglich.
Muss ich erwähnen, dass niemand mit zum Fahrzeug kam, wie das eigentlich selbstverständlich sein sollte, ich schreib es einfach mal mit dazu, um das Bild zu vervollständigen.

Was musste ich also nun sehen? Klar, die Einstiegsleiste auf der Fahrerseite war perfekt verklebt. Abgesehen von einigen unschönen, kleinen Kratzern am Kunststoff direkt neben der Leiste, ich vermute vom Versuch diese zu demontieren.
Auf der Beifahrerseite ebenfalls perfekt verklebt... ABER VERBOGEN! Genau wie der Mechaniker mir am Vortag noch gesagt hat.
Selbstverständlich hat es niemand erwähnt, still nach dem Motto "Der Kunde wird's schon nicht merken..."

Hat er aber!!!

Also einen Mechaniker gesucht (nicht so einfach, wenn keiner mit zum Fahrzeug kommt), angesprochen und die Leiste ansehen lassen. KEINERLEI Entschuldigung oder ähnliches, nur "da kann ich jetzt auch nichts machen, die haben wir nicht hier", bekam ich zu hören.

Ich also wieder rein und den neuen Fall reklamiert!

"Ich kümmere mich persönlich darum, dass Sie von Herrn S.... am Montag, wenn er aus dem Urlaub kommt, angerufen werden!"

Heute, zwei Wochen(!) nach diesem Montag, wartete ich noch immer auf einen Rückruf, also habe ich mal wieder selbst angerufen!

Ziemlich kurz angebunden wurde ich an den Serviceleiter verbunden, der gar nicht lange herum tat: "Das tauschen wir jetzt nicht noch einmal aus, wir machen das so, wir überweisen Ihnen das Geld für die Leisten und sie suchen sich eine andere Werkstatt."

Ein versuchtes Gespräch über mMn gerechtfertigte Qualitätsansprüche von Kunden wurde mehr oder weniger abgeblockt, ich habe mich dann auch gar nicht weiter hineingesteigert, mir unklar, ob bewusst bei mir an allen Enden geschlampt wurde, oder ob das der Regelfall im Autohaus Zückner ist. An ersteres mag ich nicht recht glauben, bleibt nur die Frage im Raum, ob der "durchschnittliche" Kunde dort schlicht keinerlei Wert auf sauber ausgeführte Arbeit legt, und ihm schlicht egal ist, dafür auch noch Geld zu bezahlen.

Zumindest das Geld kam, nach den bisherigen Erfahrungen fast schon überraschend, tatsächlich schnell und inklusive der Montagekosten dann ein paar Tage später auf meinem Konto an.

Künftig werde ich jedenfalls um Mazda Zückner in Roth einen weiten Bogen machen, sofern es noch zumindest EINEN anderen Händler in Deutschland gibt!

Nach der recht seltsamen Stellungnahme von MAZDA Deutschland zum Fall von Mazda Schwemmer vor einiger Zeit schon, rechne ich zwar nicht mit einer irgendwie sinnbringenden Antwort, trotzdem werde ich Mazda aber noch anschreiben, ebenso wie den Händler selbst und die Antworten hier, sofern mir erlaubt, einfügen.

Update: Nach etwa einem Monat bekam ich von Mazda Deutschland eine Antwort, die ich leider hier nicht veröffentlichen darf. Ich verstehe die Kernaussage zusammengefasst wie folgt:
Ist uns total egal, was die Händler in unserem Namen machen.

 

Reifenwechsel mit Hindernissen (Teil 2)

Nachdem die Sommersaison nun im Oktober langsam zu Ende geht, stellt sich die Frage, wann kann ich endlich die geplanten Sommerreifen Michellin PS4S aufziehen?
Man ahnt es schon, nicht mehr dieses Jahr. OZ hat bislang noch immer keine Ersatzfelgen an A.T.U. Neumarkt geliefert!

Daher nun also wieder hin und die von A.T.U. gestellten Conti PremiumContact6 (überraschend gut übrigens, wenn auch mMn nicht ganz auf dem Niveau der Sport Contact 5!) wieder gegen meine Wintergummis tauschen lassen.

Fun-Fact: Wenn in der Tür steht 2,0 bar (Winterreifen 2,1 bar), welchen Druck stellt A.T.U. dann ein? - richtig, 2,7 bar....ohne Worte!

Angeblich kommen die Felgen wohl nächste Woche oder so. Dann also nächstes Jahr (hoffentlich) mit Michellin.

 

Reifenwechsel mit Hindernissen (Teil 3 - Ende)

Tatsächlich kamen die Felgen von OZ endlich an... OZ sei Dank allerdings in den mit BRONZE beschrifteten Kartons in SCHWARZ... Die Italiener haben es wohl nicht so mit der Farbe...

Natürlich wurde reklamiert und eine Erneute Sendung kam in der richtigen Farbe.

Also hin und Felgen abholen.... dachte ich!

Beim Einladen musste ich feststellen, dass ALLE 4 Felgen am Rad auf der Rückseite beschädigte Lackierungen hatten!

Da die Fehler in je einer Beschädigung alle 90° lagen, war mein Verdacht, dass hier erneut ein Fehler von ATU vorliegt. leider ist das aber nicht der Fall, wie sich nach erneuter Neulieferung von OZ herausstellte! - Meine Entschuldigung nochmal an ATU an dieser Stelle!

Genauer hatte ich sogar noch Glück, dass es nur so kleine Beschädigungen sind!

Die Nachgelieferten hatten noch erheblich massivere Lackierfehler, und das frisch aus dem Karton!

Scheinbar ist die Qualität bei OZ seit meinem Kauf in 2018 zurück gegangen, auf meinen alten, durch ATU zerstörten Felgen kann man zwar fühlen, dass dort kleine Unregelmäßigkeiten sind, sehen aber nicht. die Lackschicht ist hier geschlossen.

ATU hat mir diese Stellen jetzt mit Felgenklarlack versiegelt, und damit ist dieses Kapitel jetzt abgeschlossen - endlich!

 

 

 

Wird fortgesetzt ...